WEINSTADTmuseum    


Foto: M.Spillutini


Foto: M.Spillutini

 

Gleich neben der Fußgängerzone im Herzen der Altstadt von Krems liegt das prächtige Dominikanerkloster Krems. Die einzigartigen Räume des ehemaligen Dominikanerklosters und der Dominikanerkirche beherbergen seit über 100 Jahren die Kunstsammlungen des Museums der Stadt. Prachtvolle Skulpturen, Gemälde von Martin Johann Schmidt, seltene Kostbarkeiten aus bürgerlichen Privatsammlungen und volkskundliche Objekte begleiten die Gäste auf einem Rundgang durch die Geschichte der Handelsstadt Krems an der Donau. Sie erzählen vom Weinbau in der Wachau, von alten Handwerkstraditionen und von der wirtschaftlichen Bedeutung der Donaustadt, die einst so erfolgreich war, dass hier die erste babenbergische Münze in Österreich geprägt wurde.

Das Leben an der Donau brachte nicht nur wohlhabende Kaufleute hieher, deren Erben wertvolle Sammlungen an das Museum übergaben. Auch feindliche Truppen nutzten den leichteren Weg entlang der Donau für ihre Heerzüge. Das WEINSTADTmuseum zeigt ausgewählte Objekte zum Leben mit dem Strom und weitere Schätze wie die Insignien der ältesten bis heute aktiven Hauerzeche Mitteleuropas. Die Hauerinnung St. Paul pflegt ein einzigartiges Erbe. Dazu kommen ausgewählte archäologische Funde und Raritäten. Das Museum erzählt unter anderem auch die Geschichte von Umweltverschmutzung und der Wasserversorgung einer mittelalterlichen Stadt und löst das Rätsel des Sprichwortes vom "Löffel abgeben".

Sonderausstellungen zeitgenössischer Künstler im südlichen Kreuzgang und in den ehemaligen Schlafräumen der Mönche - heute Moderne Galerie - bereichern das Museumsjahr, wobei die Räume an sich bemerkenswert sind: sie geben einen einmaligen Blick auf die Innenstadt von Krems und damit in verborgene Einsichten in das Weltkulturerbe Wachau.

 

 

 

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Ausgezeichnet mit dem
Österreichischen Museumsgütesiegel
 

Foto: G. Kargl, M. Spiluttini
Fotos: M.Spillutini(1,3)
, G. Kargl(2)


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